Das Internet der Zukunft wird definitiv durch 3D Welten bestimmt werden, darin sind sich führende Experten sicher. Informationen werden dann aber auch immer noch ausschließlich in 2D Medien abgerufen, so äußerte sich auch Robin Harper, Vizepräsident bei Linden Lab, kürzlich in einem Interview.
Second Life ist seit Monaten bereits die führende 3D Plattform und könnte diese Vorreiterrolle noch weiter ausbauen. Dafür sprechen vor allem 2 Gründe.
Der Second Life
Client ist Open Source. Das heißt, jeder kann diesen nach seinen Belieben weiterentwickeln und so zum Beispiel für eigene 3D Communities in Second Life selber einsetzen.
Robin Harper sieht ganz klar Schnittstellen zu zukünftigen und vorhandenen 3D Onlinewelten. Das Ziel ist es, mit einem
Avatar möglichst viele 3D Welten nutzen zu können. Technisch ist dies machbar und Second Life wird sich auf jeden Fall in diese Richtung entwickeln, so Harper.
Momentan sind mehrere 3D Welten, wie zum Beispiel Home von Sony in Entwicklung. Ziel ist es hier, Playstation Nutzern eine 3D Community zu bieten. Ein wirklicher Second Life Mitbewerber wird Home aber wohl nicht werden, da Home eine eher teure PS3 voraussetzt und die unbegrenzten Möglichkeiten die Onlinewelt mitzugestalten wie in
SL, ersten Eindrücken zu Folge nicht gegeben sind.