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Second Life News - Latest News
Geschrieben von Wind   
Thursday, 11. September 2008
Nun sitze ich hier in einer Bücherstube und schreibe meine ersten Eindrücke auf, die ich in Gor bekommen habe.

Kaum dass ich vor einigen Tagen nach langer Wanderung die Stadt Talbot betreten hatte, wurde ich sogleich freundlich begrüßt. Tal, sagte der Mann mit dem beeindruckenden Hut zu mir, und das ist wohl das Grußwort, das sich hier alle Bürger zurufen, wenn sie sich begegnen. Er sah wohl, dass ich hier fremd war und bot mir seine Hilfe an. Gern nahm ich sie an und erfuhr, dass er nicht nur ein erfahrener Kapitän sondern zugleich auch Schiffsbauer ist. Sein Name ist Diabolus Svenska. Er erzählte mir einiges vom Grüßen und den Gepflogenheiten dieses Landes und bot mir an, mich auf einem seiner Schiffe ein wenig herumzufahren, um die Gegend besser kennenzulernen. ...
Gor in Second Life
So fuhren wir denn gemeinsam die Wasserstraßen zwischen den vielen kleinen Inseln entlang, an bezaubernden Landschaften vorbei, hinein in eine Welt, die mir mit ihren mittelalterlich anmutenden Gebäuden einerseits vertraut, durch ihre Bewohner und deren Gesetze jedoch andererseits noch fremd war.

Ich sah wehrhafte Burgen in den Bergen und kleine Häfen an den Ufern, vollgepackt mit Kisten und Kästen und allerlei Waren. Wie ich von Diabolus erfuhr, wird hier fleißig Handel betrieben aber auch die Piraten sind nicht weit. Von den Piraten hört man, dass sie allerlei dunkle Geschäfte betreiben und sogar Menschen einfangen, die sie dann als Sklaven verkaufen. Sorgenvoll sah ich mich um und überlegte, wie ich wohl in einer solchen Gesellschaft ehrenhaft als Frau leben könnte. Ich beschloss daher, mein Talent, Tonwaren herzustellen, zu nutzen. Ich hatte Glück, denn es wurde eine Töpferin gesucht für einen leerstehenden kleinen Laden.

Gor in Second Life



Gor in Second Life

Zurückgekehrt, lernte ich Lady Saba Collas kennen, die diese Stadt und vieles auf dem Land errichtet hat - eine großartige und äußerst geschickte Architektin! Auch sie war sehr freundlich zu mir und nahm mich in die Gemeinde Ta-Sardar auf. Sogleich bezog ich die Töpferei und stellte meinen ersten Tonkrug her.

Gor in Second Life

Von etwas Seltsamem möchte ich noch berichten.  Was ich nie zuvor erlebt hatte, stellte sich hier in diesem Land ein: Ich hatte plötzlich Hunger! Zum Glück hatte ich eine Angel dabei und konnte mir am Hafen einen leckeren Fisch fangen. Auch gab es einen Apfelbaum, unter dem ich Äpfel aufsammeln konnte, die ich aß. Solchermaßen gestärkt, sah ich mich nun fleißig nach einer passenden Behausung um, wobei mir Lady Saba behilflich war. Ihr gehören hier verschiedene Häuser, die sie an die Bürger des Landes vermietet. Als sie mich auf eine kleine Insel nordöstlich der Hauptstadt Talbot führte, entdeckte ich dort ein wunderschönes Hausboot. Es war Liebe auf den ersten Blick und da es unbewohnt war, durfte ich es beziehen. Diabolus, der Schiffsbauer schenkte mir eines seiner Boote als er vernahm, dass ich nun in dem Hausboot namens "Sani" wohnen würde, denn der Weg nach Talbot ist ein Wasserweg.

Gor in Second Life



Gor in Second Life

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Ich bin nun glückliche Hausbootbewohnerin und Bootsbesitzerin in einer Gegend, die sich Pass of Tancred nennt. Es ist eine Wasserwelt mit Orcas und Papageien, exotisch und mit angenehmem Klima, wobei es hierzulande durchaus auch stürmisch sein kann, wie ich in den nächsten Tagen erfuhr, aber darüber werde ich ein anderes Mal berichten.
Die Töpferin Wind verabschiedet sich nun mit dem landesüblichen Gruß: Be well!


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